REFA Nordwest e.V.
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Halloween mit REFA

Halloween ist angesagt. Doch bis es in voller Montur in die Nachbarschaft geht, ist einiges zu organisieren. Stellen wir uns vor, Sie wollten sich als tageslichttauglicher Vampir (auch Daywalker genannt) unter die Monster-Meute mischen. Mit REFA geht das im Sargumdrehen. ( Bild: © K.-P. Adler / Fotolia )

In der REFA-Lehre gibt es den Ansatz der „Arbeitssystemgestaltung“. Es geht darum, die Abläufe und Arbeitsschritte für eine bestimmte Aufgabe festzulegen. In der Firma ist das meist die Herstellung eines Produkts. Hier geht es um das Ziel, sich für den Besuch eines Faschingsumzugs zu stylen und einen Rucksack mit Flüssig-Proviant zu packen. Bei Refa ist das schon mal die Problemstellung, der erste Schritt der Arbeitssystemgestaltung.

Halloween – die Ausgangssituation analysieren

Die vampirische Ausgangssituation ist einfach. Auf dem Bett verstreut liegen die schwarz-roten Klamotten. Auch ein Umhang mit Stehkragen ist dabei. Davor stehen spitze Schuhe, ebenfalls schwarz natürlich. Doch ein richtiger Vampir braucht auch das passende Makeup, gefährlich rote Augen und spitze Zähne. Schminke, farbige Kontaktlinsen und Haarspray stehen im Badezimmer bereit. Na dann kann’s ja losgehen, oder? „Nein“, sagt die REFA-Lehre.

Ziele festlegen und Aufgaben abgrenzen am Rosenmontag

Ein REFA-Jeck würde nun erst mal die Ziele seines Vorhabens festlegen. Und die stehen in direkter Verbindung mit der Problemstellung am Anfang. Ganz genau geht es darum, abflugfertig als Vampir auf der Matte zu stehen. Mit einer leckeren Flasche Rotwein im Gepäck natürlich. Um dieses Ziel zu erreichen, gibt es verschiedene Aufgaben: das Anziehen des Kostüms, die Schminkparade einschließlich Haar-Styling, Kontaktlinsen und Zähnen – und natürlich das Packen des Rucksacks.

Das halloweenistische Arbeitssystem konzipieren

Bei REFA wird dann überlegt, wie das Arbeitssystem sein muss, um die Aufgaben zu erledigen. Dabei geht es auch um die Ablaufplanung. Beim Verkleiden ist zu überlegen, was als erstes geschehen soll. Wenn das Schminken und Stylen Schritt 1 ist, besteht die Gefahr, dass das Kostüm beim späteren Anlegen verschmiert wird. Also ist es besser, sich erst anzuziehen und dann ins Badezimmer zu gehen. Ob der Rucksack davor oder ganz am Schluss gepackt wird, ist Geschmacksache.

Erst das Arbeitssystem detaillieren, dann loslegen

Nun geht es ums Feintuning. Und zwar, bevor überhaupt Hand angelegt wird. Der REFA-Narr würde sich jetzt die einzelnen Aufgabenteile genauer anschauen. Und dann überlegen, wie genau der jeweilige Arbeitsschritt durchgeführt wird. Beim Schminken ist zum Beispiel die Frage, ob jemand anders das übernehmen sollte. Wenn jemand dabei ist, natürlich nur. Es könnte ja sein, dass der Liebling auch mit zum Gang um die Häuser will. Er (oder sie) geht als Ork. Bevor sich der Ork seine gruselige Maske aufsetzt, kann er den Vampir schminken. Und gleich eine Rückmeldung geben, wie es aussieht.

Halloween – das Arbeitssystem realisieren

Und dann geht es los! Genau nach Plan erfolgt die Umsetzung. Alles läuft glatt. Und weil der Ork lieber Sekt trinkt, kommen ein paar Dosen in den Rucksack. Die beiden gehen zum Bus, der bis ins Dorf fährt. Und dann heißt es „Süßes oder Saures“, je nachdem. Viel Spaß noch den zwei Hübschen! (Birgit Lutzer)

 

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