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Fünfmal A heißt Ordnung

Mit fünf mal A können Sie aufräumen. Für immer. Oder andere. Wie dieser eine Kollege. Im Büro türmen sich Stapel auf seinem Tisch. In seiner Werkstatt herrscht „kreatives Chaos“. Das besteht aus Tuben, Werkzeug und Speiseresten. Brr!

Unordnung nervt. Denn sie sie sorgt dafür, dass vieles lange dauert. Oder halten Sie es auch mit dem Sprichwort: „Wer Ordnung hält, ist nur zu faul zum Suchen“? Im REFA-Methodenbaukasten gibt es ein Instrument, damit Unordnung gar nicht erst entsteht. Es nennt sich die „5-A-Methode“. Die Buchstaben stehen für „Aussortieren“ – „Aufräumen“ – „Arbeitsplatz sauber halten“ – „Anordnung zur Regel machen“ und „Alle Schritte wiederholen“.

Fünfmal A - Feste Abläufe bringen schnell Routine

Wenn Sie sich einmal an die immer gleiche Abfolge der A gewöhnt haben, gehen sie schnell in Fleisch und Blut über. Ergebnis: Sie haben endlich immer den Überblick – und können sogar ohne Verlegenheit unangekündigten Besuch empfangen. Statt überquellender Schubladen, Regale und Schränke sehen Sie sofort, ob alles Nötige vorhanden und griffbereit ist.

Aussortieren: 

Sich von Überflüssigem zu trennen, ist ganz leicht. Nehmen Sie rote und Gelbe Klebepunkte zur Hilfe. Damit kennzeichnen Sie die Gegenstände in Ihrem Umfeld. Rot heißt „Wegwerfen/Entsorgen“ und Gelb „Klärungsbedarf“. Doch manchmal ist keine kurzfristige Rücksprache z. B. mit dem Vorgesetzten möglich. Lagern Sie die gelb bepunkteten Dinge für einen begrenzten Zeitraum (z. B.) an einem besonderen Ort ein. Wenn innerhalb von einer oder zwei Wochen kein Zugriff erfolgt, sind die Sachen überflüssig und können weggeworfen werden.

Aufräumen: 

Trennen Sie oft genutzte Gegenstände von seltener gefragten. Hilfreich ist die Einteilung in ständig – stündlich – täglich – wöchentlich – monatlich. Was Sie häufig benötigen, sollte zusammen an einer leicht zugänglichen Stelle liegen. Was Sie und Ihre Kollegen seltener brauchen, kann auch z. B. in einer geschlossenen Kiste liegen.

Arbeitsplatz sauber halten: 

Führen Sie (ggf. mit fachkundiger Hilfe) eine Grundreinigung Ihres Arbeitsplatzes durch. Am einfachsten ist es, wenn Sie bestimmte zeitliche Abstände dafür festlegen (z. B. einmal in der Woche). Eine Checkliste erleichtert die Kontrolle, ob alles gründlich erfolgt ist.

Anordnung zur Regel machen: 

Haben Sie für sich die ersten drei „A“ mit Inhalt gefüllt, sollten Sie die damit zusammenhängenden Tätigkeiten zur Grundregel für sich selbst machen. Sind Sie Vorgesetzter, gilt diese Standard-Vorgehensweise natürlich auch für Ihre Mitarbeiter.

Alle Schritte wiederholen: 

Wenn Sie immer nach demselben Prinzip der „A“ vorgehen, stellen Sie vielleicht irgendwann Verbesserungsbedarf fest. Die genauen Inhalte der „A“ sind nicht in Stein gemeißelt. Sie sollten regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst werden.

Übrigens: Auch zu Hause kann sich die „5-A-Methode“ als Segen für die ganze Familie herausstellen. Endlich kein Streit mehr über herumliegende Socken und offene Zahnpasta-Tuben! Probieren Sie es aus. (Birgit Lutzer)

 

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