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Achtung, die Zeitfresser kommen!

Zeitfresser sind kleine Monster. Sie sind manchmal schwer zu erkennen. Denn manche von ihnen haben auch etwas Liebenswertes an sich. Da ist zum Beispiel eine WhatsApp-Nachricht, die mit lautem „Ping“ lockt. Ein Kumpel will den Länderspiel-Besuch am Wochenende organisieren. Und das ist viel spannender als das, was gerade bei der Arbeit ansteht. (Bild: © ra2 studio / Fotolia)

Nervender ist das Zeitfresser-Monster „Unordnung“. Ob es der Schlüssel, die Akte oder ein wichtiges Werkzeug ist: In der Zeit, in der Sie herumtappen und in Schubladen wühlen, können Sie nichts Anderes machen.

Auch „liebe“ Zeitfresser sind hinterhältig

Ob Zeitfresser nun scheinbar nett oder richtig böse sind: Beide Arten haben dieselbe Auswirkung. Sie müssen länger als nötig arbeiten oder sich mit privaten Pflichten befassen. Es geht für Sie also darum, Ihre persönlichen Zeitfresser zu erkennen und aus dem Weg zu räumen. Übrigens: Auch REFA-Leute haben Zeitfressern schon lange den Kampf angesagt.

Zeitfresser können von außen und von innen kommen

Es gibt Zeitfresser, die von außen einwirken. Dazu gehört alles, was andere ungeplant an Sie herantragen. Es können Zusatz-Aufgaben sein, um die Sie ein Kollege bittet. Oder Akquise-Anrufe von Callcenter-Agenten. Aber auch E-Mails, XING-Nachrichten oder WhatsApp-Botschaften sorgen für Ablenkung.

Dann gibt es Zeitfresser, die von Ihnen selbst kommen. Sie heißen Aufschieberitis und Ausweichmanöver. Ertappen Sie sich öfter bei langen Anwesenheiten in der Kaffeeküche oder im Pausenraum, um ein entspanntes „Schwätzchen“ halten? Oder fallen Ihnen immer tausend andere Dinge ein, die Sie tun müssen, um sich vor einer bestimmten Aufgabe zu drücken?

Gute Waffen gegen Zeitfresser

Gegen Zeitfresser helfen folgende Maßnahmen:

  • Überlegen Sie bei Zusatzaufgaben und Bitten genau, ob Sie sie erfüllen.
  • Delegieren Sie als Führungskraft zeitaufwändige, unwichtige Aufgaben möglichst an andere (Mitarbeiter, Praktikanten ...)
  • Lassen Sie sich telefonisch abschirmen oder beenden Sie Callcenter-Anrufe sofort.
  • Fragen Sie E-Mails nur zu bestimmten Zeiten z. B. viermal am Tag ab und kümmern Sie sich blockweise darum. Das geht natürlich nur, wenn nicht gerade ein wichtiges Projekt läuft, bei dem sofortige Reaktion gefragt ist.
  • Hinterfragen Sie Ihr eigenes Pausen- und Ausweichverhalten.

Noch mehr Tipps gegen Zeitfresser erhalten Sie in einer REFA Nordwest-Weiterbildung. Und die können Sie sogar in Ihrer Nähe bei einem unserer 15 Regional- und Bezirksverbände abschließen. (Birgit Lutzer)

 

Servicetelefon:

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