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Andreas Michael, Mitarbeiter am Institut für Systemdynamik und Mechatronik in Bielefeld

 

Begonnen hat alles vor ca. 20 Jahren mit einer REFA-Weiterbildung im Zuge eines Studiums. Und heute befasst sich Diplom-Ingenieur (FH) Andreas Michael am Institut für Systemdynamik und Mechatronik mit der digitalen Transformation. Der wissenschaftliche Mitarbeiter vertritt die Fachhochschule Bielefeld im Projekt „Industrie 4.0 für den Mittelstand“. Ein neuer Bereich, die „Projektwerkstatt Gesundheit 4.0“ ist kürzlich hinzugekommen.

„Ich bin ein flexibler Netzwerker!“

Das Projekt „Industrie 4.0“ für den Mittelstand ist EU-gefördert und wird von 18 großen ostwestfälischen Institutionen aus Wissenschaft und Wirtschaft getragen. Neben der Fachhochschule Bielefeld gehören beispielsweise auch die Universitäten Bielefeld und Paderborn sowie Fraunhofer IEM und IOSB-INA dazu. Weitere Beteiligung kommt von Einrichtungen wie der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter, dem Netzwerk OWL Maschinenbau und der Pro Wirtschaft GT GmbH.

Michael beschreibt die mit dem Projekt verbundenen Kernaktivitäten: „4.0 -interessierten KMU bieten wir Schulungen und Beratungen an. Dazu gehören auch Quick-Checks vor Ort, bei denen der digitale Reifegrad der Unternehmen ermittelt wird. So können dann erste Projekte hin zu Industrie 4.0-konformen Technologien gestartet werden. “ Schwerpunkte liegen nach seinen Angaben bei Assistenzsystemen, Big Data und Cloud Computing, kollaborierenden Robotern (COBOTS) sowie dem Internet of Things (IoT). Er liefert weitere Schlagworte: „Ebenfalls dazu gehören die vorausschauende Instandhaltung, flexible Fertigung und die additive Fertigung (3D-Druck).“ Die Aufgaben des Bielefelders bestehen in der Sensibilisierung und Beratung der KMU sowie der Unterstützung bei der Einführung von Industrie 4.0 im Unternehmen durch staatlich geförderte Projekte. Auch Fachvorträge auf Wirtschaftsveranstaltungen gehören zu seinem Kompetenzbereich.

Von Anfang an wollte er mehr ...

Wenn Andreas Michael an seine Ursprungs-Ausbildung als Dreher zurückdenkt, erinnert er sich, dass er schon damals über die Grenzen seines Arbeitsbereiches schauen wollte. „Ich war in einem Industrieunternehmen beschäftigt. Von Anfang an interessierten mich Wege, die Produktionsabläufe zu verbessern. Und die REFA-Lehre bietet hier viele Möglichkeiten.“ Der 48-Jährige berichtet, seine damaligen Kollegen hätten wenig Bezug zu seinen Plänen gehabt. „Sie kannten den REFA-Spezialisten nur als Typen, der Ihnen mit der Stoppuhr in der Hand über die Schulter blickt.“ Er selbst habe sich auch deshalb für eine Weiterbildung zum REFA-Fachmann entschieden, weil er davon überzeugt gewesen sei, ein grundsätzliches Verständnis der Produktion gehöre zur Qualifikation eines Facharbeiters.

Die REFA-Weiterbildung – der erste Schritt von vielen weiteren

Doch die REFA-Qualifikation war für ihn nur der Anfang. Nach fünf Jahren Shopfloor stand für ihn das eigentliche Ziel fest: ein Ingenieurstudium der Elektrotechnik an der Fachhochschule Bielefeld. Michael: „Dazu musste ich erst mal nebenberuflich am Abendgymnasium Bielefeld mein Abitur nachholen. Und dann war die Tür zum Studium offen.“ Gut 16 Jahre arbeitete er in verschiedenen Unternehmen als IT System Engineer, Projekt-Manager und Technologie-Berater. „Den Schritt an die Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft am Institut ging ich 2016 aus Überzeugung und meine Erwartungen wurden voll erfüllt. Das macht mich sehr zufrieden. Und immer wieder merke ich, dass die Grundzüge der REFA-Lehre durch 4.0 in digitalisierter Form abgebildet werden.“ (Birgit Lutzer)

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