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REFA-Institutstag 2017: Industrial Engineering und 4.0

Was ist nötig, um die digitale Transformation erfolgreich umzusetzen? Und welche Rolle kann das Industrial Engineering in der digitalen Arbeitswelt leisten? Über dieses Thema diskutierten rund 200 Experten beim REFA-Institutstag Anfang November 2017 in Dortmund. (Bild von links nach rechts Wilfried Sasse, Vorstand REFA Nordwest e.V., REFA-Award-Preisträgerin Theresa Wunsch und Prof. Dr.-Ing. Sascha Stowasser, Vorstand REFA-Institut e.V.)

Was das Industrial Engineering zum 4.0-Erfolgsfaktor macht

Dabei kam folgendes heraus: Das Industrial Engineering hat sich zum Erfolgsfaktor für die Digitalisierung entwickelt. Denn technologische Möglichkeiten können voll ausgeschöpft und gleichzeitig mit einem humanorientierten Produktivitätsmanagement verknüpft werden.

Ganzheitlicher Ansatz, der Mensch und Wertschöpfungsprozess berücksichtigt

Das zeitgemäße Industrial Engineering hat eine ganzheitliche Betrachtungsweise des Unternehmens und seiner Wertschöpfungsprozesse. Auch die Anforderungen und Bedürfnisse der Beschäftigten stehen im Fokus der Aufmerksamkeit. „Damit geht es um weitaus mehr als um Arbeitssysteme in der Fertigung“, unterstrich Prof. Dr. Sascha Stowasser, Vorstand des REFA-Instituts. Er fügte hinzu: „In der digitalisierten Arbeitswelt sind neue Methoden und Werkzeuge erforderlich. Sie müssen die Situation der Unternehmen betriebsspezifisch analysieren und gestalten können.“ REFA sei in dieser Hinsicht auch weiterhin ein verlässlicher Partner für Unternehmen und Beschäftigte. „Nur so können wir dem Wandel erfolgreich begegnen und den Erfolg nachhaltig sichern. Die richtigen Weichen stellt die neue REFA-Ausbildung zum REFA-Industrial-Engineer."

REFA-Award 2017 wurde beim Institutstag verliehen

 

Wie jedes Jahr, wurde beim REFA-Institutstag wieder ein REFA-Award verliehen: Die Auszeichnung 2017 ging an Theresa Wunsch, M.Eng. Sie erhielt den Preis für Ihre Masterarbeit zum Thema "Entwicklung eines Arbeitssystems zur Fertigung einer Kleinserie in der Automobilindustrie mit abgestimmten, internen Logistikkonzept". Sie verbesserte eine Montagelinie bei der paragon AG in Delbrück, auf der in Kleinserie ein aktives Aerodynamikprofil eines Premium-Sportwagenherstellers gefertigt wird.

Preisträgerin kombinierte REFA-Standards mit einem Versionskonzept

Hierzu setzte Wunsch bei der Paragon AG in Delbrück den REFA-Standard "Arbeitssystemgestaltung" ein und verband ihn mit einem Versionskonzept. Dadurch stellte sie sicher, dass die Verfügbarkeit des Arbeitssystems zu jedem Zeitpunkt gewährleistet war. Als Folge reduzierte sich die Montagezeit um ca. 32 %. Das Unternehmen konnte dadurch in diesem Bereich seine Produktivität erheblich steigern.

Arbeitssystemgestaltung nach wie vor Erfolgsfaktor für Unternehmen

Dr. Patricia Stock, Leiterin des REFA-Instituts, würdigte diese außergewöhnliche Leistung: „Theresa Wunsch hat mit ihrer Masterarbeit aufgezeigt, dass die Arbeitssystemgestaltung noch immer ein wichtiger Erfolgsfaktor für Unternehmen ist. Die Produktions- und Logistikleistung kann dadurch erheblich gesteigert werden." Die Arbeit verdeutliche die herausragende Bedeutung von REFA-Methoden für das Produktivitätsmanagement, betonte Stock.

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