REFA Nordwest e.V.
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Fremd- und Fachsprachen helfen bei 4.0

Was ist am Arbeitsmarkt 4.0 gefragt? Viele Menschen kamen am 18. und 19. März 2017  zur Jobmesse nach Oldenburg, weil sie sich genau darüber Gedanken machen. Deshalb griff auch der REFA Nordwest-Regionalverband Weser-Ems das zukunftsträchtige Thema an seinem Stand auf.

Vorstandsmitglied Rainer Fritz (2. von links) lud hochkarätige Wirtschaftsvertreter ein, um mit ihnen über 4.0 zu diskutieren. Mit dabei waren der Personalleiter der BÜFA GmbH & Co. KG, Rainer Krause (rechts), und Joachim Wenke, Geschäftsführer Scan-Service Centrum Nord-West (links). Unter den Fragen von Moderatorin Dr. Birgit Lutzer (2. von rechts) kam eine lebhafte Diskussion zustande, der auch eine Reihe Messebesucher interessiert lauschte.

4.0-Arbeitskräfte müssen kommunizieren können

Einig waren sich die drei Experten, dass die Digitalisierung neben technischen auch kommunikative Herausforderungen mit sich bringt. BÜFA-Personalchef Rainer Krause (Mitte) etwa betonte die Bedeutung digitaler Techniken für das virtuelle Zusammenwirken multikultureller Teams rund um den Globus. Krause: „Als Chemieunternehmen sind wir weltweit aufgestellt. Deshalb sind an den Arbeitsplätzen Offenheit, Toleranz und interkulturelles Lernen gefragt – mal ganz abgesehen von Fremdsprachenkenntnissen. Und die dem Arbeitsplatz entsprechenden Fachkenntnisse setze ich jetzt mal voraus.“ 

Wer sich weiterbildet, kann 4.0-Herausforderungen gelassen bewältigen

REFA Nordwest-Regionalverbands-Vorstand Rainer Fritz nahm Bezug auf eine weit verbreitete Fehlannahme in Firmen. „Die Entscheidungsträger glauben, mit Einführung der neuen Technologie sei die Arbeit getan.“ Damit 4.0-Prozesse jedoch richtig liefen, seien anders qualifizierte Mitarbeiter gefragt. „Sie müssen das technische Hintergrundwissen mit kommunikativen Kompetenzen verbinden. All das ermöglicht eine REFA-Weiterbildung."

4.0 in Alltagssprache baut Ängste bei Mitarbeitern ab

Speziell auf die Experten-Laienkommunikation ging Joachim Wenke in seinen Beiträgen ein. Mit seiner Firma Scan-Service Centrum Nord-West hat er sich auf das „papierlose Büro“ bzw. die Digitalisierung von Informationsträgern spezialisiert. „Um Mitarbeitern die Angst vor neuen Technologien zu nehmen, müssen sich Fach- und Führungskräfte Zeit nehmen.“ Statt Fachchinesisch seien Erklärungen in Umgangssprache gefragt. Er forderte: „Die Zeit, die die Firma durch 4.0-Technologien einspart, sollten die Vorgesetzten nutzen, um sie sinnvoll mit den Mitarbeitern zu verbringen.“ (Birgit Lutzer)

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