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4.0-Hürde Fachkräftemangel

Die bedeutendste 4.0-Hürde ist der Fachkräftemangel. Das besagt eine aktuelle Studie des international aufgestellten IT-Outsourcing-Spezialisten Capgemini.

Die mit der Studie beauftragten Wissenschaftler fanden heraus, die Digitalisierung sei in vielen Unternehmen ein wichtiges Thema. Es fehle aber häufig die Kompetenz, damit umzugehen. Befragt wurden insgesamt 153 Entscheidungsträger, von denen 105 in deutschen, 36 in österreichischen und 12 in schweizerischen Unternehmen arbeiten.

Erst die Digitalisierung, dann der Fachkräftemangel

Das Fazit ist ernüchternd: „Die meisten Unternehmen sind im Moment noch damit beschäftigt, Informationen und Prozesse digital abzubilden und zu vernetzen, haben aber noch keine Vorstellung davon, wie sie auf dieser Basis neue Produkte und Services entwickeln können.“ Im Vergleich zu Vorjahren sei die Zahl der Firmen mit 4.0-Problemen von 41 auf 60 % gestiegen.

Weiterqualifizierung statt Fachkräftemangel

Die größte Hürde ist den Studienergebnissen zufolge der Fachkräftemangel. Doch was genau müssen die Mitarbeiter beherrschen? Auch hier haben die Capgemini-Forscher eine Antwort: Die Top-Technologien des Jahres seien Applikations-Portfolio-Rationalisierung, Privacy by Design, BYOxSecurity, Security Automation und Cloud-Security. Daraus folgt, dass die Fachkräfte in der Lage sein müssen, sich mit diesen Technologien zu befassen. Der Studie zufolge sind dies die folgenden Bereiche:

  • Applikations-Portfolio-Rationalisierung: Bei der Rationalisierung des Anwendungsbestands geht zunächst um eine Bestandsaufnahme: Welche Anwendungen laufen im Unternehmen und welche Funktionen decken sie ab? Anschließend geht es um das Konsolidieren und ggf. Abschalten von Anwendungen.
  • Privacy by Design: Technologie soll so angelegt sein, dass die Privatsphäre der Nutzer geschützt wird und dass sie die Kontrolle darüber haben, was mit den eigenen Informationen geschieht.
  • BYOD (Bring Your Own Device ): Der Begriff beschreibt den Trend, dass Mitarbeiter heute immer öfter ihre eigenen Geräte in die Firma mitbringen und damit auch auf Server zugreifen. Diese Entwicklung ist an modernen Arbeitsplätzen immer mehr die Regel.
  • Security Automation: Vernetzte Lösungen für die Sicherheit und den Komfort in Gebäuden.
  • Cloud-Security: Strukturen für den sicheren Umgang mit der Cloud.

 

Die Kompetenz, sich den Herausforderungen 4.0 zu stellen, liefert die Weiterbildung zum REFA-Techniker für Indutrial Engineering oder eine andere REFA-Qualifizierung. Die komplette Studie kann kostenlos unter diesem Link heruntergeladen werden … (Birgit Lutzer)

 

 

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